Sozialwirtschaft

Nach Umbau: Diakonie Stiftung Salem präsentiert neues Inklusions-Zentrum

Fast zwei Jahre lang liefen die Bauarbeiten am Ev. Integrativen Familienzentrum der Diakonie Stiftung Salem. Nun präsentiert sich das Zentrum nach Umbau und Renovierung mit dem Schwerpunkt inklusive Arbeit und einem neuen Namen.

Nach dem Umbau ist das Ev. Integrativen Familienzentrum der Diakonie Stiftung Salem nicht nur um eine ganze Etage gewachsen, sondern auch innen barrierefrei und modern saniert. Und noch etwas hat sich geändert: der Name der Kindertageseinrichtung. Das ehemalige Viktor-Pleß-Haus heißt jetzt Bastaukinder. Die Kinder der Kindertageseinrichtung haben jetzt frisch renovierten Gruppenräume und eine neue Außenspielanlage.

Konzept und Angebot

Nach dem Umbau sind alle Etagen der Einrichtung nun über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Auch hinsichtlich des Brandschutzes ist Bastaukinder auf dem neusten Stand. Konzeptionell hat sich die Einrichtung jedoch nicht verändert. Bastaukinder vereint einen Heilpädagogischen Kindergarten, eine Kindertagesstätte und ein Integratives Familienzentrum. Wichtiger Schwerpunkt ist die inklusive Arbeit, die sich über alle Gruppen erstreckt.

Als Heilpädagogischer Kindergarten hält die Einrichtung außerdem spezielle Therapieangebote für Kinder mit Behinderungen vor und verfügt über ein spezielles Raumangebot, wie Physio- und Ergotherapieraum, Klang- oder Snoezelraum.

Als Integratives Familienzentrum bietet Bastaukinder auch weiterhin Beratungen, Elterngesprächskreise und Eltern-Kind-Kurse an. Insgesamt werden in der Einrichtung 24 bis 27 Kinder mit Behinderungen im Alter von drei bis sechs Jahren und 52 nichtbehinderte Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren in inklusiven Gruppen betreut.

Das Flüsschen Bastau gab den neuen Namen

Der Abschluss der Bauarbeiten war nun der geeignete Zeitpunkt, auch den Namen des Ev. Integrativen Familienzentrums anzupassen. „Wir wollten einen Namen finden, mit dem auch die Kinder etwas verbinden“, sagte Einrichtungsleiterin Annegret Knicker. Das ist mit dem neuen Namen gelungen: Die Einrichtung liegt direkt an der Bastau und auf ihrem ebenfalls neuen Spielplatz sehen die Kinder jeden Tag das kleine Flüsschen vorbeifließen.

Zur feierlichen Namenspräsentation begrüßte Pfarrer Thomas Lunkenheimer, theologischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, alle Gäste mit einer Andacht in der Kindertageseinrichtung. Als besonderes Geschenk hatte er einen Haussegen mitgebracht: „Gottes Liebe erfülle euch. Gottes Hand schütze euch. Gottes Friede leite euch.“

Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern, die den Umbau unterstützt hatten. Außerdem hob er die Förderung durch die Stiftung Wohlfahtspflege und Aktion Mensch hervor, ohne die die Renovierung nicht möglich gewesen wäre.

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